Nadine Mahan Atma Kaur Beate Waldmann Schienhammer

Worte Yogi Bhajans, der Kundalini Yoga in den Westen brachte:

 

Kundalini Yoga ist das Yoga des Menschen, der mit beiden Beinen im Leben steht. Es ist das Yoga, das es einem normalen Menschen ermöglicht, in seiner Welt zu leben, die Ekstase seines Bewusstseins zu erfahren, um dieses Bewusstsein dann im Dienst der Menschehit anzuwenden. Das entspricht dem Sikh-Besusstsein. Es ist nicht notwendig, ein Sikh zu sein, um das Sikh-Bewusstsein zu erlangen, genauso wenig wie es notwendig ist, Christ zu sein, um Christusbewusstsein zu haben. Ich habe keinerlei Absicht, irgendjemand zu sagen, was er oder sie zu tun hat; du musst dir selbst sagen, was du zu tun hast.

Kundalini Yoga sagt dir eins: Eines Tages wirst du vor Gott und deinem Bewusstsein stehen, von Angesicht zu Angesicht. Deine Augen werden vollständig in "Die Augen" schauen. Dein Atem wird eins werden mit dem "Großen Atem". In diesem Moment wirst du darauf antworten, wie ehrlich du warst, wie wahrhaftig und wie viel du erreicht hast. Das Falschgeld der Emotionen und Persönlichkeit wird in diesem Moment keinen Wert haben. Wenn du hier also himmlische Währung durch himmlisches Dienen sammeln kannst, gut so.

Kundalini Yoga gibt Werkzeuge, Technick und "Sadhana", die persönliche Disziplin, an die Hand, um das Bewusstsein zu wecken. Sikh Dharma und 3HO geben ein Beispiel dafür, dieses Bewusstsein auf eine dem Wassermann-Zeitalter entsprechende Art und Weise zu leben. "Sikh" bedeutet Schüler oder Schülerin und "Dharma" bedeutet "harmonisches, feinsinniges/verfeinertes und selbstloses Handeln".

Kundalini ist Gewahrsein. Demnach leben wir mit vollem Gewahrsein ein Dharma und zwar als Menschen, die Schüler/innen des harmonischen, feinsinnigen Handelns und Lebens sind. Daraus besteht die Beziehung. Es geht dabei um ein Leben im Einklang mit der Seele und in keinerlei Weise um Religion.

 

 

Bild/Text-Quelle: 3HO/ The Auarian Teacher